Verkaufte kredite

Warum schützen Sie Ihre Immobilie nicht? So geht’s!

Das Leben ist nicht immer fair – das wissen die meisten Menschen. Während an einem Tag noch alles glatt läuft, kann das an dem nächsten Tag schon ganz anders aussehen. Während einige an dem einen Tag noch in ihrem Traumhaus oder in ihrer Traumwohnung sitzen und sich über das schöne, gekaufte Eigenheim freuen, können sie schon morgen Angst um das Haus oder die Wohnung haben, weil sie vor der Zwangsversteigerung steht. Oft reicht ein kleiner und dennoch weitreichender Schicksalsschlag aus. Wenn zum Beispiel der Alleinverdiener oder der Hauptverdiener seinen Arbeitsplatz verliert oder nicht mehr arbeiten kann, kann in der Regel auch die Rate nicht mehr zurückgezahlt werden. Das führt, auf längere Sicht gesehen dazu, dass die Bank die Immobilie in der Zwangsversteigerung anbietet und über diese versucht, das verliehene Geld wieder zu bekommen. Ähnlich verhält es sich mit der Insolvenz. Melden Besitzer einer Immobilie Insolvenz an, dann geht das in der Regel mit der sogenannten Kontopfändung einher. Ein bestimmter Betrag, sprich der Freibetrag, bleibt den Betroffenen monatlich zur Verfügung, um das Nötigste zum Leben zu haben, und der Rest des Einkommens wird gepfändet, bzw. an den Gläubiger überwiesen. In diesem Fall gestaltet es sich als äußerst schwer, wenn nicht gar unmöglich, die monatlichen Raten für den Kredit bei der Bank zu tilgen. Aus diesem Grund fragen sich viele Menschen, ob es überhaupt keine Möglichkeit gibt, die Immobilie zu schützen, wenn eine Zwangsversteigerung droht.

Was kann man machen, wenn die Zwangsversteigerung droht?

Der Albtraum vieler Menschen, wird aufgrund der Schulden Deutschland, welche viele Menschen jährlich machen, leider öfter zur grausamen Realität, als man sich dies vorstellen möchte. Immer mehr Menschen machen immer höhere Schulden und wissen oft nicht, wie sie den Schuldenberg bewerkstelligen sollen. Und um die Ecke warten meist schon die Zwangsversteigerungen Immobilien und die Kontopfändung. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, welche man in diesem Fall als Betroffener hat.

Früh handeln

Wichtig ist es auf jeden Fall, keine Zeit zu verlieren und schnell zu handeln. Wer sich in einem finanziellen Engpass befindet, sollte als ersten Schritt den Kreditgeber kontaktieren und über die Situation informieren. Ansonsten kündigt dieser das Darlehen schneller, als einem lieb ist. Denn, oft lassen die Kreditgeber mit sich Reden und es in einer großen Anzahl der Fälle möglich, eine Einigung zu erzielen. Denn, es ist nicht zu vergessen, dass die Immobilien bei Zwangsversteigerungen Immobilien deutlich an Wert verlieren, weshalb auch die Gläubiger oft nicht daran interessiert sind, es zu einer Zwangsversteigerung kommen zu lassen. Auch, wenn sich die Situation in der nahen Zukunft nicht bessern wird, lassen die Banken und auch die Gläubiger oft mit sich reden.

Was tun, wenn es kurz vor 12 ist?

Steht die Uhr kurz vor 12, sprich: Wird das Zwangsversteigerungsverfahren bereits in die Wege geleitet, besteht immer noch Hoffnung. Denn auch in diesem Fall haben die Betroffenen ein 14-tägiges Widerspruchsrecht. Wer die Forderungen nachweislich in den folgenden sechs Monaten tilgen kann, kann das Verfahren unterbrechen lassen. Selbes gilt, wenn mit dem Verlust der Immobilie auch der Gefahr für Leib und Leben einhergeht. In jedem Fall sollten sich die Betroffenen mit einem erfahrenen Anwalt in Verbindung setzen und diesen zurate ziehen.